Deutscher Name: Wald-Marbel, Wald-Hainsimse
Botanisch: Luzula sylvatica
Familie: Binsengewächse
mehrjährig | heimisch | immergrün
Höhe: Horst 30 cm, Blüte 60 cm
Blütezeit: ab Ende April
Blüte: grün-braun, nicht auffällig
Blatt: winter- bis immergrün
Wurzel: durch kurze, kompakte Ausläufer wächst die Wald-Marbel gemütlich in die Breite und bildet bei Gruppenpflanzungen rasch dichte Teppiche
Boden: kalkarme, ärmere bis mäßig nährstoffreiche Wald- und Wiesenböden
Verwendung im Garten:
Im Gegensatz zur ebenso bekannten Wald-Segge (Carex sylvatica) samt sie sich nicht massenhaft aus. Auf ärmeren Böden erweist sich das Gras als recht duldsam und lässt sich gut mit zarten Frühlingszwiebelpflanzen kombinieren. Durch das immergrüne Laub wirken diese besonders stark.
Lebensraum, Standort:
In Buchenwälder und Kiefer-Fichtenwälder der höheren Lagen, auch saure Eichenmischwälder in schattigen Lagen. Bevorzugte werden absonnige bis licht schattige, luftfeuchte und frische Hanglagen. Auch in feuchten Wiesen anzutreffen.
Vorkommen: Ganz Europa mit atlantisch-süd-europäischen Verbreitungsschwerpunkt bis in die Türkei und zum Kaukasus
Deutschland: häufig in den Mittelgebirgen. In der ostdeutschen Tiefebene fehlend, in Niedersachsen stark rückläufig und in Schleswig-Holstein noch häufig anzutreffen.
In den immergrünen dichten Teppichen fühlen sich viele Waldtiere sehr wohl. Insekten, Spinnentiere, Schnecken oder auch Salamander und Molche
nutzen die dichten Teppiche als gutes Versteck
Kräftigen Waldstauden und Farne, auch mit der Schneemarbel (Luzula nivea), Wald-Geißbart, Waldmeister, Farne, Kleines Pfeifengras, Waldziest, Seifenkraut. Feuchtigkeitsaffine Frühlingsblüher wie Schneeglöckchen, Hasenglöckchen, Bärlauch. Gerne mit Heidelbeere und unter Stechplamen (Ilex aquifolium)
Selbst im tiefen Schatten wächst die Waldmarbel, wenn auch schon sehr langsam. Auch Trockenphasen übersteht sie meist gut. Ich konnte sie als erstaunlich trockenheitsverträgliches Gras beobachten, solange nicht zu viel Sonne an die Blätter gelangt.
Ungünstig sind alle Standorte, die der Wintermittagssonne ausgesetzt sind, denn durch das Verdunsten im Winter werden die Blätter bei tieferen Temperaturen braun. Die Pflanzen treiben aber im Frühling wieder schön durch
Quellen:
Wikipedia
galasearch