deutscher Name: Gras-Schwertlilie, Wildform
Synonyme: Pflaumeniris, Grasblättrige Schwertlilie
Botanischer Name: Iris graminea
Gattung: Schwertlilien
Familie: Schwertliliengewächse
Höhe: ca. 15–40 cm
Blütezeit: Mai bis Juni
Blüte: violett bis hellviolett, dunkel geadert und weißlich gefleckt; charakteristisch sind die teilweise zwischen den langen Blättern versteckten Blüten mit intensivem Obst- bzw. Pflaumenduft
Frucht/Samen: ängliche, sechsrippige typische Iris-Kapselfrucht mit mehreren Samen
Reifezeit: Juli bis August
Blatt: schmal-linealisch, grasartig, zugespitzt, blaugrün bis grün, oft deutlich länger als der Blütenstand
Wuchs/Gestalt: horstbildende, ausdauernde Staude mit aufrechtem Wuchs
Wurzel: flaches, kriechendes Rhizom; langsam ausbreitend, nicht stark wuchernd
Lebenszyklus: mehrjährig
Natürliche Ausbreitung durch Samen und langsame Rhizomausbreitung
Die Samen sind Kaltkeimer und vermtl. Dunkelkeimer
Lebensraum, Standort: sonnige bis licht halbschattige Trockenrasen, Halbtrockenrasen, lichte Gebüsche, warme Waldsäume, kalkreiche Magerrasen
Natürliches Vorkommen: trockenwarme Gebiete Mittel- und Südeuropas
Natürliches Verbreitungsgebiet: Mittel-, Südost- und Südeuropa bis Westukraine
Die in Mitteleuropa heimische Pflanze ist z.B. in Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei anzutreffen
Magere und trockene Wiesen, Steingarten, Trockenbeet, Sandbeet, Sandarium, Wildstaudenpflanzungen, Duftgarten
sonniger, warmer Standort; durchlässiger kalkhaltiger Boden; keine Staunässe; eher mager halten; ältere Horste können nach einigen Jahren geteilt werden
Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum), Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), Wiesen-Salbei (Salvia pratensis), Steppen-Salbei (Salvia nemorosa), Gold-Aster (Aster linosyris)
Orientiere dich dabei gerne an natürlichen Pflanzengesellschaften des Naturstandortes 🙂
Blüten werden von Hummeln und einigen Wildbienenarten besucht – ähnlich der Sibirischen Iris. Die strukturreiche Horste bieten diversen Kleintieren Deckung. Auch Schwebfliegen, kleinere Käferarten und verschiedene pollen- bzw. nektarsammelnde Hautflügler sind anzutreffen.
Die Blüten und teilweise auch die Blätter verströmen einen auffallenden Duft nach reifen Pflaumen, weshalb die Art den Namen „Pflaumeniris“ erhielt. Die Blüten verstecken sich oft zwischen den langen Blättern und fallen erst durch ihren Duft auf.
Quellenangabe: Wikipedia Deutschland; naturaDB; Info Flora; FloraWeb; Austria Forum – Pflaumeniris; Plants of the World Online – Kew Science
Hinweis zu medizinischen Inhalten und Wirkungsweisen:
Die hier vorgestellten Inhalte geben lediglich einen Überblick über die medizinische Nutzung. Sie stellen keine Empfehlung zur Anwendung dar. Bitte suchen Sie daher immer das Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker.
Alle Angaben zu Verwendung, Kulinarik oder vermuteter Heilwirkung gelten ohne Gewähr. Die Angaben dazu haben lediglich informativen Charakter und sollen den Leser keinesfalls zur Selbstmedikation anregen, sondern einen Überblick über den momentanen Wissensstand geben.
Eine Haftung hinsichtlich der Verwendung ist ausgeschlossen.


