Deutscher Name: Kleinfruchtapfel ‘John Downie’
Gattung (deutsch): Apfel
Familie (deutsch): Rosengewächse
John Downie ist eine sehr alte Kleinfruchtapfelsorte aus dem 19. Jahrhundert und seit über 140
Jahren in Kultur. Gezüchtet in Großbritannien (vermutlich Baumschule Veitch & Sons)
Der nicht nur sehr dekorative Apfel besticht auch durch seine hervorragende Fruchtqaulität hinsichtlich Verwertung als auch Direktverzehr. Sicher eine der Top 5 Kleinfruchtapfelsorten was die geschmackliche Qualität der Früchte angeht
Höhe: ca. 4 -5 (7) Meter, je nach Schnitt
Breite: ca. 3 bis 5 Meter, je nach Schnitt
Wuchs: locker aufgebauter, später breit ausladender Kleinbaum oder Großstrauch mit leicht überhängenden Zweigen
Eigenschaften: sehr robust, stadtklimafest, gut frosthart, mäßig trockenheitstolerant, widerstandsfähig gegen Krankheiten
Blütezeit: April bis Mai
Blütenfarbe: weiß bis zart rosa
Blüte: zahlreiche kleine, schalenförmige Blüten mit fünf Blütenblättern, oft leicht rosa überhaucht, in dichten Büscheln stehend, mit auffälligen gelben Staubgefäßen
Frucht: kleine bis mittelgroße, längliche, orange-rote Äpfel mit gelblichen Partien
Die Früchte bleiben oft bis in den Winter am Baum und wirken wie kleine Lampions
Reifezeit: September bis Oktober, oft lange am Baum haftend
Blatt: eiförmig bis elliptisch, mittelgrün, leicht gezähnt
Herbstfarbe: gelb bis orangegelb, teils dekorativ
nährstoffreiche, gut durchlässige, frische bis mäßig trockene Böden, verträgt auch lehmige Standorte
schöner Solitärbaum, guter Schattenbaum, Vogelnährgehölz, Top-Befruchtersorte für Kulturäpfel, Streuobstwiesen Lebensraum, Standort: sonnig bis halbschattig, bevorzugt offene Lagen
sehr wertvoll für bestäubende Insekten durch reiche Blüte, Früchte sowie eine wichtige Winternahrung für Vögel und Kleinsäuger
Über 20 verschiedene Vogelarten nutzen die Äpfel für Nahrungszwecke wie beispielsweise Amsel, Drossel, Star, Rotkehlchen, Wacholderdrossel, Seidenschwanz
Bisher Konten um die 30 Arten von Wildbienen beobachtet werden (Hummeln inkludiert)
z.B. Mauerbienen, Sandbienen, Furchenbienen
Hummelarten wie Erdhummel, Ackerhummel, Steinhummel
Für Honigbienen eine TOP Nektar- und Pollenquelle im Frühjahr
Daneben Käfer, Schweb- und Florfliegen
Auch Schmetterlinge fliegen gelegentlich Apfelblüten zwecks Nektarerwerb an. Wie etwa Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter
Auch als Raupenfutterpflanze sind Äpfel als Art insgesamt interessant: Apfelwickler, verschiedene Spannerarten
deutlich säuerlich bis herb, mit frischer, fruchtiger Note und leicht adstringierendem (zusammenziehendem) Mundgefühl, roh zwar eher wenig süß und daher für viele ungewohnt, beim Kochen entwickelt sich jedoch ein angenehm ausgewogenes süß-säuerliches Aroma mit leichter Würze
sehr vielseitig in der Verarbeitung, besonders geeignet für Gelee durch hohen Pektingehalt, ebenso für Marmelade, Saft, Sirup oder Kompott; kann auch zum Aromatisieren von Apfelmischsäften verwendet werden; gut für Chutneys oder als Beilage zu herzhaften Speisen; kandiert oder eingelegt dekorativ und essbar; in der Naturküche auch zur Herstellung von Essig oder Fruchtaufstrichen geschätzt
Vitamin C, Fruchtsäuren, Pektin (verdauungsfördernd) Polyphenole
Anwendungen im gesundheitlichen Bereich traditionell wie Apfelprodukte unterstützend für Verdauung und Immunsystem
Pflegetipps: regelmäßiger Schnitt zur Kronenpflege möglich, sehr gut schnittverträglich, ansonsten pflegeleicht, wässern bei anhaltender Trockenheit
Quellenangabe: Wikipedia; naturaDB; galasearch; Info Flora; Flora Austria; Enzyklopädie Heimische Wildpflanzen
Hinweis zu medizinischen Inhalten und Wirkungsweisen:
Die hier vorgestellten Inhalte geben lediglich einen Überblick über die medizinische Nutzung. Sie stellen keine Empfehlung zur Anwendung dar. Bitte suchen Sie daher immer das Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker.
Alle Angaben zu Verwendung, Kulinarik oder vermuteter Heilwirkung gelten ohne Gewähr. Die Angaben dazu haben lediglich informativen Charakter und sollen den Leser keinesfalls zur Selbstmedikation anregen, sondern einen Überblick über den momentanen Wissensstand geben.
Eine Haftung hinsichtlich der Verwendung ist ausgeschlossen.
Quellen: Enzyklopädie der Wildobst- und seltenen Obstarten (Helmut Pirc, Leopold Stocker Verlag), Wikipedia
