Zwiebel Scilla bifolia – Zweiblättriger Blaustern
€5,90 – €27,90Preisspanne: €5,90 bis €27,90
Zwiebel Scilla bifolia 10 oder 50 Stk.
Deutscher Name: Zweiblatt-Blaustern
Botanisch: Scilla bifolia
Familie: Liliengewächse
heimisch, ganz Europa, nördlich begrenzt
Höhe: ca. 15 cm
Blüte: dunkelblau, nektarführende Scheibenblüten
Blütezeit: März
Lebensraum, Standort: Bodenfeuchte Laubmischwälder, sehr anpassungsfähig, sonnig bis schattig, lieben einen gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden.
Verbreitung: Der Zweiblatt-Blaustern ist im Gegensatz zum eingebürgerten Scilla siberica – dem Sibirischen Blaustern, tatsächlich bei uns heimisch.
In Deutschland vor allem entlang Donau und Rhein sowie deren Nebenflüssen. In feuchten Laubmischwäldern im Pfälzerwald und auf dem Hardt. Eines der nördlichsten Vorkommen am Rande des Siebengebirges bei Bonn. Große Blausternvorkommen findet man in den Auwäldern der nördlichen Oberrheinebene.
In Österreich eher lokal im Westen, gerne in Auwäldern, alten Obstgärten
Besonders für Wildbienen und Hummeln eine sehr willkommene erste, wertvolle Blüte im Jahr. Die Rostrote Mauerbiene fliegt den Blausten gerne an.
Aufgrund der frühen Blütezeit eine wertvolle Bienen- und Insektenweide.
Tipps & Wissenswertes
In Deutschland sind die wilden Bestände besonders geschützt und dürfen auch für kleine Handsträußchen nicht gepflückt werden.
Scilla sind ideal zum sogenannten Verwildern geeignet. Die Zwiebelpflanzen vermehren sich mit den Jahren selber durch Aussaat und Brutzwiebel. Vielfach wird dieses Verwildern durch Ameisen beschleunigt. Denn die Früchte besitzen ein Elaiosom und werden z.B. von der Schwarzen Wegameise verbreitet. So wie viele andere Zwiebelpflanzen und Frühjahrsblüher auch.
Das Elaiosom ist ein fett- und eiweißreiches, sowie oftmals auch zuckerhaltiges Gewebeanhängsel am eigentlichen Samenkorn. Es stell für Ameisen eine interessante Nahrungsquelle dar. Deshalb werden die Samen zusammen mit den daran haftenden Elaiosomen in den Bau geschleppt. Dort wird das für den Verzehr bestimmte Elaisosom vom Samen getrennt. Am Samenkorn selbst sind die Ameisen nicht interessiert.
Daher werden dieses nach Demontage des Elaiosoms wieder aus dem Bau getragen und in der Landschaft „entsorgt“. Viele Samen brauchen sogar das Klima im Ameisenbau um noch nachzureifen und ihre Keimfähigkeit zu erreichen.
| Gewicht | 0,3 kg |
|---|---|
| Stückzahl | 10 Stück, 50 Stück |
Saatgut Gewährleistungshinweis:
Die Entwicklung des von uns bereitgestellten Saatgutes ist von vielen Faktoren abhängig, die nicht in unserem Einflussbereich liegen (Boden, Witterung, Unwetter, Unkräuter etc.). Wir können daher ausdrücklich keine Haftung für die Entwicklung des Saatgutes übernehmen. Informationen zu Entwicklung und Pflege entnehmen Sie bitte unsren Anleitungen oder kontaktieren uns gerne für eine Beratung.
Bitte beachten Sie, dass die Entwicklung von Wiesensaatgutmischungen völlig anders funktioniert, wie die einer normalen Rasen- oder Wiesensaat. Bei in Blumenwiesensaatgut enthaltenen Samen handelt es sich großteils um mehrjährige, krautige Blütenpflanzen mit einem geringen Anteil an Gräsern oder Ein- und Zweijährigen. Die Keimung verläuft bei den verschiedenen Arten zu teils völlig unterschiedlichen Zeitpunkten und in unterschiedlichen Intervallen. Viele Wildblumen laufen zeitversetzt in jeweils kleinen Anteilen auf. Dies ist ein natürlicher Schutzmechanismus der Pflanze, der das Risiko schlechter Umweltbedingungen bei der Keimung minimieren soll.
Im ersten Jahr der Keimung passiert oft nicht viel mehr, als die Entwicklung eines kleinen Keimlings. Erst im Folgejahr schreitet die weitere Entwicklung voran, ein gewisser Anteil der Arten benötigt eine Kühlphase über einen längeren Zeitraum, um in Keimstimmung zu kommen. Daher werden viele der enthaltenen Arten erst im Folgejahr nach der Ansaat aufgehen. Es gibt sogar Arten die erst nach zwei oder drei Jahren können .
Dies verdeutlicht die Wichtigkeit der begleitenden Entwicklungspflege. Nehmen einjährige Samenunkräuter (Franzosenkraut), die im Boden enthalten sein können oder ebenfalls im Aussaatboden vorhandene Wurzelunkräuter(Weißklee, Quecke) überhand, kann die gesamte Ansaat verloren gehen.
Zwischen- oder Schröpfschnitte können nötig sein.
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