Deutscher Name: Gelber Eisenhut
deutsche Synonyme: Wolfs-Eisenhut, Fuchs-Eisenhut
Botanischer Name: Aconitum vulparia
botanische Synonyme: Aconitum lycoctonum subsp. vulparia
Gattung (deutsch): Eisenhut
Familie (deutsch): Hahnenfußgewächse
im Alpenraum eine bedeutsame Hummelpflanze Futterpflanze der legendären Eisenhuthummel. Dieser Eisenhut ist stark giftig in allen Teilen.
Höhe: ca. 50–120 cm
Blütezeit: Juni bis August
Blüte: blassgelb bis schwefelgelb
helmförmige Blüten typisch für Eisenhut, in lockeren Trauben angeordnet
Frucht/Samen: Balgfrüchte mit zahlreichen kleinen Samen
Natürliche Ausbreitung durch Samen, Dunkelkeimer, benötigen einen längeren Kältereiz
Reifezeit: Spätsommer bis Herbst
Blatt: tief handförmig geteilt, dunkelgrün, weich, mit schmalen Segmenten
Wuchs/Gestalt: aufrecht (meist 80 – 100 cm oder leicht darüber), locker horstig und gerne etwas überhängend oder auch lagernd, wenig verzweigt, eher zierlich wirkend im Vergleich zu anderen Eisenhutarten
Schnecken: Sämlinge sind stark gefährdet, sobald die Pflanze im Garten eine gewisse Größe erreichen konnte, hält sich der Schneckenfraß aber stark in Grenzen bzw. ist aufgrund der Größe der Pflanzen nicht mehr bemerkbar
Wurzel: knollig verdickte Wurzeln, nicht wuchernd
Lebenszyklus: mehrjährig, am zusagenden Standort können weit über 10 Jahre erreicht werden
In allen Teilen stark giftig. In alten Zeiten wurde das Gift bei der Jagd genutzt, um Pfeile und Köder zu bestreichen.
halbschattige bis schattige, frische bis feuchte Standorte, nährstoffreiche Böden, oft in Berglagen, Hitze wird schlecht vertragen.
Gleichmäßige Feuchtigkeit wird bevorzugt.
Natürliches Vorkommen: Bergwälder, Schluchtwälder, Waldränder, feuchte Hochstaudenfluren
Natürliches
Verbreitungsgebiet: Mittel- und Südeuropa bis Westasien
die Pflanze ist in Mitteleuropa heimisch
Mitteleuropäische Länder, in denen die Pflanze heimisch ist: Österreich, Schweiz, Deutschland, Tschechien, Slowenien
naturnahe Waldgärten, Schattengärten als auch die kühlen Nord- und Ostseiten von Gebäuden sind gut geeignet, Schattenbeete, Gehölzrand bei frischem Boden.
Der Wolfs-Eisenhut steht nun seit mindestens 10 Jahren bei uns im Garten und hat sich zu schönen, kräftigen Stöcken entwickelt. Besonders abends sind die hellen Blüten sehr auffällig und werden von diversen Faltern besucht.
Top-Nektarpflanze für spezialisierte Insekten, speziell für langrüsselige Wildbienen und Hummeln. Aber auch für langrüsselige Falter, vor allem Nachtfalter und hier sind es häufig die großen Schwärmer, die sich bei unserem Eisenhut sehr gerne abends mit Nektar versorgen.
Eine gefährdete Hummel: Die Eisenhuthummel des Alpenraumes. Diese besondere Hummel der höheren Lagen und kühlen Schluchtenwälder fliegt (fast) ausschließlich Eisenhutblüten an (die des Blauen und des Wolfs-Eisenhutes), um dort Pollen und Nektar zu sammeln.
Das spezialisierte Sammeln von Pollen durch Hummeln oder Wildbienen wird als oligolektisch bezeichnet. Im Gegensatz zur polylektischen Sammelweise. Bei dieser sammelt die Hummel oder die Wildbiene eben nicht nur auf einzelnen Pflanzen (für ihre Brut), sondern auf einer Vielzahl von Blütenarten, also ohne strenge Spezialisierung.
Ewas Vorsicht beim Umgang wegen Giftigkeit (Pflanzensaft soll nicht auf die Haut gelangen).
Alle Pflanzenteile stark giftig, Hautkontakt kann bei empfindlichen Personen Reizungen hervorrufen.
Quellenangabe: Wikipedia; naturaDB; Info Flora; Flora Austria; galasearch; Enzyklopädie Heimische Wildpflanzen
Hinweis zu medizinischen Inhalten und Wirkungsweisen:
Die hier vorgestellten Inhalte geben lediglich einen Überblick über die medizinische Nutzung. Sie stellen keine Empfehlung zur Anwendung dar. Bitte suchen Sie daher immer das Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker.
Alle Angaben zu Verwendung, Kulinarik oder vermuteter Heilwirkung gelten ohne Gewähr. Die Angaben dazu haben lediglich informativen Charakter und sollen den Leser keinesfalls zur Selbstmedikation anregen, sondern einen Überblick über den momentanen Wissensstand geben.
Eine Haftung hinsichtlich der Verwendung ist ausgeschlossen.
