deutscher Name: Moschus-Malve
deutsche Synonyme: Duftmalve, Moschus-Käsepappel
Botanischer Name: Malva moschata
Gattung: Malven
Familie: Malvengewächse
Unterfamilie: Malvoideae
Wichtige Insektenpflanze mit vielen unterschiedlichen Insektenatrten
Alte Heil- und Küchenpflanze mit angenehm, mildem Geschmack
Höhe: ca. 30–80 cm
Blütezeit: Juni bis September
Blüte: rosa bis hellrosa, selten weiß, große schalenförmige Blüten mit dunkleren Adern
Frucht/Samen: Spaltfrucht (Klausenfrucht), sogenannte Käsefrucht
Reifezeit: Spätsommer bis Herbst
Blatt: tief fiederteilig, weich behaart, moschusartig duftend beim Zerreiben
Wuchs/Gestalt: locker aufrecht, buschig, horstbildend
Wurzel: Pfahlwurzel mit Seitenwurzeln
sonnige bis halbschattige Standorte, trockene bis mäßig frische Wiesen, Wegränder Natürliches Vorkommen: Europa und Westasien mitteleuropäische Länder, in denen die Pflanze als heimisch gilt: Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Slowakei
in eher nährstoffreichen Wiesen, Bauerngarten, Wildstaudenbeet, Insektenweide
Wiesen-Salbei (Salvia pratensis), Skabiose (Scabiosa columbaria), Färberkamille (Anthemis tinctoria), Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea), Wiesenmargerite (Leucanthemum vulgare)
wichtige Nektar- und Pollenpflanze
Speziell für Wildbienen, und Hummeln als auch Honigbienen eine sehr gute Nahrungsquelle, bisher sind über 20 Arten Wildbienenarten dokumentiert.
Einige Beispiele: Malven-Langhornbiene, Gemeine Seidenbiene, Furchenbienen
Einige Hummelarten: Ackerhummel, Erdhummel, Gartenhummel
Relevanz für Schmetterlinge: hoch
Auch Schmetterlinge nutzen die Blüten häufig wie z.B. Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, Admiral
Auch als Raupenfutterpflanzeetlicher Schmetterlingsarten belegt wie der Malven-Dickkopffalter. Aber auch Schwebfliegen und Käfer haben Freude am großen Nektar- und Pollenangebot.
Die Samen werden von Stieglitz und Grünfink gefressen
Blätter, Blüten als auch Samen und junge Triebe sind essbar, angenehm milder Geschmack Beispiele zur Verwendung: Malvenblüten als essbare Dekoration für Salate Junge Blätter als mildes Wildgemüse kurz gedünstet Blüten und Blätter für einen milden Kräutertee
traditionell bei Reizungen der Schleimhäute gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe
Natürliche Ausbreitung findet durch Samen statt
Vermehrung: Dunkelkeimer, kein Kältereiz nötig
Pflegetipps: anspruchslos, bevorzugt durchlässige Böden, Rückschnitt fördert Nachblüte, trockenheitsverträglich
Wissenswertes oder Skurriles: verströmt bei Berührung einen leichten Moschusduft, daher der Name
Quellenangabe: Wikipedia; galasearch; naturaDB; Info Flora; Flora Austria; Enzyklopädie Heimische Wildpflanzen
Hinweis zu medizinischen Inhalten und Wirkungsweisen:
Die hier vorgestellten Inhalte geben lediglich einen Überblick über die medizinische Nutzung. Sie stellen keine Empfehlung zur Anwendung dar. Bitte suchen Sie daher immer das Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker.
Alle Angaben zu Verwendung, Kulinarik oder vermuteter Heilwirkung gelten ohne Gewähr. Die Angaben dazu haben lediglich informativen Charakter und sollen den Leser keinesfalls zur Selbstmedikation anregen, sondern einen Überblick über den momentanen Wissensstand geben.
Eine Haftung hinsichtlich der Verwendung ist ausgeschlossen.
